Rotweine aus Franken

Der Weinbau geht in Franken bis in das 8. Jahrhundert zurück und umschliesst die Anbaugebiete Untermain am Maindreieck , das Maindreieck und den Steigerwald. Der weitaus größte Teil der Rebflächen befindet sich im Bezirk Unterfranken, vor allem im Bereich der Täler von Main, Wern und Fränkischer Saale. Infolge der Bodenbeschaffenheit und des milden Klimas am Main entstehen sehr mineralstoffhaltige Weine mit würzigem Geschmack. Aus der typischen Rebsorte Silvaner werden neutral-fruchtige, erdige Weine erzeugt, die zu den besten in Deutschland gehören. Weine werden in Franken traditionell recht trocken ausgebaut. Man findet natürlich auch den Müller-Thurgau und die Sorten Riesling, Weißburgunder und Grauburgunder bringen internationalen Flair ins Frankenland. Die Trinkreife fränkischer Weine ist sehr unterschiedlich. Einfache Qualitätsweine und Kabinettweine sollten möglichst jung getrunken werden, da bei ihnen mit der Zeit die Säure und die für Frankengewächse typische Frische verloren geht. Gute trockene Spätlesen und hochwertige Rotweine (z. B. aus dem Barriquefass) sollten mindestens ein bis zwei Jahre nach der Abfüllung reifen und können bei ordentlicher Lagerung auch nach mehr als zehn Jahren noch hervorragend schmecken. Edelsüße Weine, vor allem aus den Rebsorten Silvaner, Riesling, Rieslaner und Scheurebe, können bei sehr guten Jahrgängen Jahrzehnte überdauern. Der Bocksbeutel ist die typische und die bekannteste Flaschenform für qualitativ höherwertige Frankenweine. Der Glaskörper ist flach und bauchig und besitzt nur einen kurzen Hals. Seit 1989 ist er in der EU geschützt und darf mit wenigen Ausnahmen nur für fränkische Weine verwendet werden.
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